Thailand? Wie kommen wir nach Thailand? Das haben wir uns auch gefragt. Dahinter steckt unser Schlauhörnchen Flugbuchungssystem. Nachdem die Flüge von Darwin nach Mallorca relativ teuer waren haben wir überlegt wie wir das ganze etwas günstiger bekommen können. So entdeckten wir das die Billig Airline Jetstar sehr günstig nach Bangkok fliegt. Damit können wir arbeiten haben wir uns gedacht. Mallorca hatten wir sowieso erst ab dem 10. Oktober gebucht. Also hatten wir 8 Tage Zeit für Thailand.  Über AirBnB haben wir eine Holzhütte auf der Insel Ko Sichang gefunden welche ca. 2 Stunden südlich von Bangkok liegt. Wir hatten schon die vielen guten Bewertungen gelesen und ich muss sagen unsere Gastgeber waren einfach großartig. Die Hütte war blitzeblank, wir bekamen immer mal wieder frisches Obst gebracht und alle Wünsche und Fragen von den Augen abgelesen. Außerdem stellten Po und seine Frau kostenlos Fahrräder zur Verfügung mit denen wir vieles auf der Insel  schnell erreichen konnten.

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Ko Sichang, Thailand

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Ko Sichang, Thailand

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Unsere Hütte

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Begrüßungsschild vorher

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Begrüßungsschild nachher

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Die Jammerkatze, Lebensraum: Balkon der Holzhütte, Natürliches Verhalten: ständiges wehleidiges Maunzen

In Ko Sichang gibt es sehr wenig Touristen. Wir haben uns bewusst keinen Touristen Ort ausgesucht um das wahre Thailand kennenzulernen. Die Strände sind hier mit Sicherheit nicht so schön wie in anderen Regionen Thailands und ehrlich gesagt fand ich das die Leute in Ko Sichang ein seltsames Talent dafür haben von Natur aus schöne Orte mit äußerst hässlichen Gebilden zu verbauen. Dazu kommt jede Menge Müll. Wirklich eine Schande. Aber dafür versuchte uns hier keiner was aufzuschwatzen oder anzudrehen und wir bezahlten die gleichen Preise wie die ortsansässigen Leute. Die wenigsten sprechen Englisch, aber durch unglaubliche Gastfreundlichkeit und Kommunikationsfreudigkeit fanden sich Wege zur Verständigung. Insbesondere die thailändischen Damen waren ganz besonders freundlich zu Eric 😉

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Stromleitungen in Thailand

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Na, wer blickt durch?

Die Leute

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Fähre zur Insel

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Nach dem ersten kleinen Kulturschock gelang es uns doch schnell uns auf diese andere Welt einzulassen. Die Kriminalitätsrate ist gleich null. Alle Türen, Roller und Samlors sind unabgeschlossen.  Essen gibt es nicht im Restaurant sondern an Ständen auf der Straße. Die hygienischen Standards entsprechen  nicht wirklich den Europäischen, doch wir hielten uns an erhitztes Essen und fuhren damit sehr gut. Und es war absolut köstlich. Dazu sind die Preise einfach unglaublich. Eine frische Pho – Suppe mit Gemüse gibt es ab 50 Cent, gebratener Reis mit Gemüse kostet 1,60 Euro, eine Flasche Wasser 10 Cent und eine zweistündige weltklasse Massage haben wir uns für 15 Euro pro Person gegönnt.

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Hier könnt ihr mit uns eine Runde durchs Dorf fahren:

Nachdem wir zwei Tage lang gedacht haben wir wären Superhelden und die steilsten Berge bei tropischer Hitze mit dem Fahrrad bezwungen haben, was zu gefühlten 10 Liter Wasserverlust durch Schwitzen, Herzrasen, Kreislaufprobleme und temporärem Verlust des Verstandes geführt haben, haben wir uns dann am dritten Tag dazu entschlossen einfach Roller für 10 Euro pro Tag zu leihen. Ganz schön clever…. Und so haben wir dann doch noch die schönen Orte der Insel gefunden.

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Pier am Rama V Palace

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Affenbande

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Wieder mal Hörnchen auf der Reise getroffen

 

Zahlreiche Tempel

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Tempel im Regen

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Der Weg zum Aussichtspunkt
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Keine Füße….

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Tausend Füße

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Essen mit Aussicht

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Ausblick auf Ko Sichang

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Leuchtturm

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Die letzte Nacht haben wir in Bangkok verbracht und dort die Floating Markets besucht. Ein Paradies für alle experimentierfreudigen Kost- und Kitschliebhaber.

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Alles in Allem hat uns diese Reise zu dieser anderen Kultur bereichert. Wir hatten auf jeden Fall wieder großen Spaß, selbst in unserem Fahrrad Delirium.

Nun sind wir in Mallorca angekommen und fühlen uns auf Anhieb wohl. Ich bin sehr überrascht über die Schönheit der Insel, bestand doch für viele Jahre Mallorca in meinem Kopf nur aus dem Ballermann. Die Mallorquiner haben auf jeden Fall einen köstlichen Humor, wie z.B. der Angestellte vom Mietwagen Verleih, der uns mit herrlichem Sarkasmus darauf hinwies das wir ja ein ganz schön langweiliges Leben führen. Netterweise hat er uns angeboten seinen Job mit uns zu tauschen damit wir auch mal was erleben. Das war sehr nett gemeint aber das konnten wir nun wirklich nicht annehmen 😉